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Hier informieren wir Sie über Aktuelles zu unseren Produkten, Preisen und Dienstleistungen, über Entwicklungen im Unternehmen Stadtwerke Garbsen sowie über unsere Aktivitäten in Stadt und Region, zum Beispiel bei Veranstaltungen und mehr.

 

Wiedereröffnung unseres Kundencenters

Ab Montag, den 28. Juni 2021, stehen Ihnen unsere Beraterinnen und Berater des Kundencenters im Kochslandweg 18 - 22 zu den bekannten Öffnungszeiten ohne Anmeldung wieder persönlich für Fragen rund um Energie und Versorgungsleistungen zur Verfügung. 
(https://www.stadtwerke-garbsen.de/unternehmen/presseservice.html)

Sie erreichen uns unter

Unsere Servicenummern: 05137 7030-114 und -142
E- Mail: info@stadtwerke-garbsen.de

Servicezeiten
Montag bis Donnerstag: 08:00 - 16:00 Uhr 
Freitag: 08:00 - 13:00 Uhr

 

Vorfahrt für Erneuerbare

Ab 2021 erhebt der Bund auf fossile Energieträger wie Heizöl und Erdgas einen CO2-Preis. So will die Regierung Haushalte und Betriebe motivieren, Energie zu sparen und auf klimaschonende Technologien umzusteigen. Was aber bedeutet das konkret für Verbraucher? Ein Überblick.

 

Foto: iStock – wmaster890

 

Was ist der CO2-Preis, und warum wird er eingeführt?­
Der CO2-Preis ist ein Eckpfeiler des Klimapakets der Bundesregierung. Er wird ab Januar 2021 auf CO2-Emissionen erhoben, die beim Verbrennen fossiler Energieträger wie Heizöl, Erdgas, Benzin oder Diesel in den Bereichen Wärme und Verkehr entstehen. CO2 bekommt also ein Preisschild, und zwar nach einer festgelegten Abgabe je ausgestoßener Tonne des Treibhausgases. Abführen müssen den CO2-Preis die sogenannten „Inverkehrbringer“, also Energieversorger, Heizöl- oder Kraftstoffhändler. Sie können die Abgabe auf ihre Produkte umlegen, wodurch der Preis für fossile Heiz- und Kraftstoffe steigt. Mit diesem Effekt will die Bundesregierung Haushalte und Unternehmen motivieren, Energie zu sparen und auf klimaschonende Technologien umzusteigen.

Was bedeutet der CO2-Preis für Haushalte und Betriebe?
Unternehmen, die mit Brennstoffen handeln, sind ab 2021 gesetzlich verpflichtet, für den erzeugten Treibhausgasausstoß Emissionsrechte in Form von Zertifikaten zu kaufen. Für diese zahlen sie je Tonne einen festen CO2-Preis. Die dadurch gestiegenen Kosten rechnen die Energielieferanten direkt mit dem Verbraucher ab, zum Beispiel über die Gas- oder Tankrechnung. Die Stromrechnung ist vom CO2-Preis nicht betroffen.

Wie hoch ist der CO2-Preis?
2021 schlägt eine Tonne CO2 zunächst mit einer Abgabe von 25 Euro netto zu Buche. In den darauffolgenden Jahren steigt der Preis nach und nach bis auf 55 Euro netto je Tonne CO2 im Jahr 2025 an.

Wird das Heizen mit Öl und Erdgas teurer?
Werden Energieversorger den CO2-Preis ab 1. Januar 2021 1:1 weitergeben: Ja. Wie hoch die Mehrkosten ausfallen, hängt jedoch auch davon ab, wie viel Treibhausgase durch den jeweiligen Energieträger ausgestoßen werden. 
Ein Beispiel: Bei einer Gasheizung mit einem Jahresverbrauch von 20.000 Kilowattstunden steigen die Kosten durch den CO2-Preis laut dem Verbraucherzentrale Bundesverband 2021 um rund 120 Euro, 2025 sind es dann 264 Euro. Heizen Verbraucher mit Öl, liegen die Mehrkosten 2021 bei etwa 
158 Euro, 2025 schon bei 348 Euro.

Werden Haushalte ab 2021 auch entlastet?
Ja. Unter anderem wird die Entfernungspauschale angehoben: Berufspendler können ab 2021 ab dem 21. Entfernungskilometer 35 Cent pro Kilometer von der Steuer absetzen. Bislang waren es 30 Cent. Zudem werden staatliche Fördergelder für energetische Sanierungen wie Zuschüsse und zinsgünstige Kredite deutlich erhöht. Maßnahmen zur Heizungserneuerung fördert der Bund nun mit bis zu 
45 Prozent. 

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
www.bafa-förderung.de

 

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